WLAN ist unsichtbar – und dennoch voller Informationen. Aktuelle Forschung zeigt, dass Funksignale genutzt werden können, um Bewegungen zu erkennen, Aktivitäten abzuleiten oder sogar Atem‑ und Herzfrequenzen zu messen. Die Ausstellung öffnet den Blick auf die Möglichkeiten, Chancen und Risiken dieser Technologie und lädt Besuchende dazu ein, sich aktiv mit ihren ethischen und gesellschaftlichen Implikationen auseinanderzusetzen.
Die Poster wurden von unseren Projektpartnern der University of Twente, Niederlande, gestaltet und zeigen wissenschaftliche, ethische und moralische Fragestellungen, die im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsvorhabens untersucht werden. Die Beiträge der Besuchenden – etwa durch Aufkleber, handschriftliche Kommentare oder kurze Statements – fließen direkt in die wissenschaftliche Auswertung durch Dr. Sage Cammers‑Goodwin an der University of Twente ein.
Warum vorbeikommen?
Interaktiv und niedrigschwellig: Jede Meinung ist willkommen – ob per Sticker, Notizzettel oder Diskussion.
Für alle geeignet: Die Ausstellung richtet sich an die breite Bevölkerung, insbesondere an Jugendliche und Erwachsene.
Wissenschaft zum Mitmachen: Ihre Perspektiven fließen unmittelbar in ein internationales Forschungsprojekt ein.
Ohne Zusatzkosten: Es gelten die regulären Eintrittspreise des Deutschen Museums.
Wissenschaftlicher Kontext
Die Ausstellung ist Teil des von der Europäischen Union geförderten Forschungsprojekts HOLDEN, einer Zusammenarbeit der TUM mit Partnergruppen aus Niederlanden, Italien, Finnland und Tschechien. Vonseiten der TUM wird das Projekt von Professor Thomas Eibert und Dr. Alexander Paulus vom Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik betreut.
Finanziert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen liegen ausschließlich bei den Autorinnen und Autoren und geben nicht notwendigerweise die der Europäischen Union oder der EIC‑ und KMU‑Exekutivagentur wieder.
Weitere Informationen zur Ausstellung "Mit WLAN ohne Kamera sehen" finden Sie auf der Webseite des Deutschen Museums.